DISRUPTIVE ART

Die SEHFELDER des Hermann Fuchs

als Beispiel für DISRUPTIVE ART

 

Hermann Fuchs will mit seinen Arbeiten zeigen, dass sich hinter der rein äußerlichen Fassade mehrere Sehfelder verbergen. Durch Verfremdung lässt sich das Wesen eines Dinges herausschälen, abstrahieren. Das führt oft zu erstaunlichen Ergebnissen: es finden Bedeutungsverschiebungen statt, andere Dinge erscheinen, das ursprüngliche Objekt verschwindet oft gänzlich. Da wir  in unserer digitalen Zeit daran gewöhnt sind, die Realität abzubilden, lösen diese Verfremdungen und Abstrahierungen beim Betrachter immer wieder die Frage nach dem Ausgangsbild aus und führt so zu einer Auseinandersetzung mit dem Bild. Hat einst die Fotografie der Malerei den Rang der Realitätsdarstellung abgerungen, die Malerei darauf mit Abstrahierung reagiert, antwortet heute die digitale Kunst ihrerseits mit Abstraktion.

Ein Beitrag von Antonia Zimmermann auf www.kunstnotizen.at/disruptive-art

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DISRUPTIVE ART

DISRUPTIVE ART / in Form von diART

Disruptive Art  ist Kunst, die kunstgeschichtlich noch nicht einzuordnen ist.

DISRUPTIVE ART ART digital von Antonia Zimmermann flowline Poetics
Flowline Poetics xln / digital ART / Antonia Zimmermann

 

Üblicherweise gibt es in der Kunstgeschichte eine Entwicklung von einer Stilrichtung zur nächsten, mit klar definierbaren Übergängen (Kunstgeschichte von Antonia Zimmermann beschäftigt sich mit diesen Übergängen). Nicht so bei disruptive Art, das ist Kunst, die noch für sich alleine steht. Sie ist nicht abgeleitet, hat keinen Vorgänger, will erst erkundet und entdeckt werden und lässt sich nicht in gewohnter Weise kunstgeschichtlich einordnen.  Meist sind es technologische Neuerungen, die diese Art der Kunst anregen. Ein Beispiel für Disruptive Art war die Fotografie. Sie war etwas ganz Neues, wurde lange von der Kunstszene ignoriert und nur zögerlich als Kunstrichtung anerkannt.

zum Text von Antonia Zimmermann

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